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Von 1996 bis 2006 dauerte der so genannte Kulturgüterstreit zwischen St. Gallen und Zürich, dann wurde er mit einer Vereinbarung beigelegt. Unter anderem einigte man sich darauf, dass Zürich eine Replik des 1712 erbeuteten Erd- und Himmelsglobus baut und diese St. Gallen schenkt. Am 21. August fand diese feierliche Übergabe in St. Gallen statt. Nun ist die Projekt-Dokumentation verfügbar. Im Rahmen des Vorprojekts mussten alle Grundlagen für den Bau der Replik geschaffen werden; Vorbilder gab es keine. Das Original musste untersucht und vermessen werden – welche Techniken, welche Materialien wurden verwendet? –, Konstruktionszeichnungen für die Handwerker und digitale Bilder als Malvorlagen mussten gemacht werden, dazu natürlich verbindliche Kostenschätzungen. Daraufhin wurden im Rahmen des Hauptprojekts zuerst die Metallteile hergestellt, also die Kupferschrauben, die Verbindungsplatten, die „Erdachse“ etc. Unter Verwendung dieser Teile wurde die Holzkonstruktion aufgebaut. Auf das Gerippe der Kugel wurde anschliessend ein Mantel aus Papiermaché aufgebracht. Und schliesslich wurde das ganze Objekt bemalt und beschriftet. All diese Arbeitsschritte, die rund 7000 Stunden Arbeit, die in dieses Projekt investiert wurden, sind nun in einer 243 Seiten starken Publikation dokumentiert. Von Anfang an stand fest, dass keine gedruckte, sondern nur eine Online-Publikation gemacht würde. Die Dokumentation umfasst rund 17 MB und steht auf der Seite "Publikationen" als PDF zum Download bereit. 24.11.2009
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