Spatenstich für Erweiterung des Staatsarchivs: Nahtlos an Bestehendes anknüpfen

25.04.2017 - Medienmitteilung

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Die Arbeiten zur dritten Bauetappe des Staatsarchivs auf dem Campus Irchel in Zürich stehen kurz bevor. Heute haben Justizdirektorin Jacqueline Fehr, Kantonsbaumeister Matthias Haag und Staatsarchivar Beat Gnädinger den Spatenstich für den Erweiterungsbau vollzogen. Für das Bauvorhaben hatte der Kantonsrat 25 Millionen Franken bewilligt.

Das Staatsarchiv bewahrt die überlieferungswürdigen Unterlagen des Kantons Zürich und seiner Rechtsvorgänger auf und macht diese öffentlich zugänglich. Die Aufbewahrung dieser Dokumente macht staatliches Handeln nachvollziehbar, ermöglicht historische Forschungen und bedient kulturelle Interessen. Momentan wächst das Staatsarchiv im Durchschnitt um rund 1000 Laufmeter Akten pro Jahr. 1982 wurde Bau 1 auf dem Campus Irchel in Betrieb genommen, 2006 kam Bau 2 hinzu. Die Magazinreserven dieser Gebäude werden 2019 erschöpft sein. Der heutige Spatenstich von Justizdirektorin Jacqueline Fehr, Kantonsbaumeister Matthias Haag und Staatsarchivar Beat Gnädinger markiert den Auftakt zum Bau der dritten Etappe.

Der Kantonsrat bewilligte 25,04 Millionen Franken für den Erweiterungsbau und die dadurch notwendigen Anpassungen an den bestehenden Gebäuden. Aus einem Architekturwettbewerb ging das Projekt «élastique» des Büros architektick AG aus Zürich als Sieger hervor. Die Federführung für das Projekt liegt beim kantonalen Hochbauamt. Bau 3 hat eine Lagerkapazität von 16 bis 18 Laufkilometern Akten, was ungefähr bis ins Jahr 2035 ausreichen dürfte. Zunächst erfolgen die Aushubarbeiten für die Baugrube. Diese sind bis im August 2017 abgeschlossen. Im Anschluss wird mit dem Bau des Gebäudes begonnen, der im 1. Quartal 2019 abgeschlossen sein soll.

Publikumsbereiche erweitern

Die Erweiterung des Staatsarchivs schliesst unter- und oberirdisch nahtlos an Bau 2 an. Im Erdgeschoss werden die Publikumsbereiche durch mehrere Konsultationsräume erweitert. Im Obergeschoss entstehen Räumlichkeiten, um die abgelieferten Aktenbestände zu erschliessen. Auch die bestehenden Werkstätten für die Restaurierung der Bestände werden erweitert. Für die Papierakten werden in den vier Untergeschossen zusätzliche Lagerräume geschaffen. Für die Foto- und Filmdokumente in analoger Form werden speziell klimatisierte Räume erstellt, um diese für das 20. Jahrhundert wichtigen Quellen für die Nachwelt zu erhalten.

(Medienmitteilung der Baudirektion und der Direktion der Justiz und des Innern)

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