Archiv

Archivplan

Bild von Buchrücken des Weissen Registers

Die bis heute weitgehend gültige Gliederung der Archivbestände (Archivplan) stammt von Paul Schweizer, Staatsarchivar von 1881 bis 1897. Sie erfuhr in den letzten hundert Jahren keine grundsätzlichen Änderungen. Die Gliederungspunkte der Bestände mit staatlicher Provenienz sind mit Grossbuchstaben, weitere Untergliederungen mit römischen Ziffern bezeichnet. Für die nicht staatlichen Archive sind hauptsächlich die Buchstaben W und X reserviert. Daneben besteht eine Reihe von Sammlungen.

Die alten und neuen Archivabteilungen sind historisch gewachsen und zeitlich nicht scharf voneinander abgegrenzt. Ganz allgemein gilt:

  • Alter Stadtstaat Zürich bis 1798: Altes Hauptarchiv (Abteilungen A–C) und Alte Nebenarchive (Abteilungen D–J)
  • Verfassungsperioden 1798–1831: Helvetik, Mediation und Restauration (Abteilung K)
  • Kanton Zürich ab 1831: thematisch geordnete Bestände und ältere Provenienzbestände (Abteilungen L–Y)
  • Kanton Zürich ab 1831, Provenienzarchiv: nach aktenproduzierenden Stellen geordnete Bestände (Abteilung Z)
  • Nicht staatliche Archive (v. a. Abteilungen W und X)
  • Sammlungen (Grafische Sammlung, Objekte, Karten und Pläne etc.)

Detaillierte Angaben zur Gliederung finden Sie in der Onlinerecherche.

Gedruckte Findmittel

  • Staatsarchiv Zürich. Kurzführer 1982. Zürich 1982 (32 S.)
  • Staatsarchiv des Kantons Zürich. Gesamtinventar. Mit einem Vorwort von Ulrich Helfenstein. (Erschienen sind 3 Teile: Älteres Aktenarchiv, Notariatsprotokolle, Bevölkerungsverzeichnisse und Pfarrbücher.) Zürich 1982.
  • Schweizer, Paul. Inventar des Staatsarchivs des Kantons Zürich. SA. aus: Anzeiger für Schweizerische Geschichte. Bern 1897. 112 S.