Druckschriftensammlung

Kurzbeschreibung

Titelseite eines Mandats von 1650

Die Druckschriftensammlung steht zwischen dem Archiv und der Bibliothek. Inhaltlich ist sie - zumindest was die zürcherischen Amtsdruckschriften betrifft - näher bei den Archivbeständen anzusiedeln, formal (gedruckte Literatur) eher bei der Archivbibliothek. Daher folgt die Gliederung eher dem Schema des Archivs, die Erschliessung erfolgt dagegen über den Bibliothekskatalog.

Der Kernbestand der Druckschriftensammlung besteht aus den Amtsdruckschriften des Kantons Zürich. Ergänzt werden diese durch Amtsdruckschriften der Eidgenossenschaft und der anderen Kantone sowie durch Druckschriften und "graue Literatur" staatsnaher Körperschaften.

Für Druckschriften ab Erscheinungsjahr 2008 wurde das Beschaffungsprofil insofern geschärft, als bei den Amtsdruckschriften des Kantons Zürich möglichst Vollständigkeit angestrebt wird. Dagegen werden nur noch wenige Druckschriften anderer kantonaler oder schweizerischer Körperschaften gesammelt.

Findmittel

Ein grosser Teil des Druckschriftenbestandes ist online recherchierbar. Bei der Suche nach älteren Periodika und nach Schlagwörtern ist der alte Zettelkatalog immer noch nützlich. Zudem kann für eine Suche nach thematischen Dossiers oder nach Beständen bestimmter Direktionen oder Ämter bei der Beratung im Repertoriensaal ein Standortkatalog verlangt werden.

  • Onlinerecherche: Rechercheportal Universität Zürich
    Mit der Auswahl der Bibliothek im rechten Suchfeld können die Treffer auf die Bestände des Staatsarchivs beschränkt werden.
  • Kreuzkatalog (Zettelkatalog) im Lesesaal
  • Standortkatalog (mehrere Ordner) bei der Beratung im Repertoriensaal

Einführung in die Geschichte der Bibliothek und der Druckschriftensammlung

Sieber, Christian. Die gedruckten Bestände im Staatsarchiv des Kantons Zürich (Bibliothek, Druckschriftensammlung, Archiv, Plansammlung, Grafische Sammlung). Ein Beitrag zur Zürcher Buch-, Bibliotheks- und Archivgeschichte (erweiterte Fassung des Artikels für das «Handbuch der historischen Buchbestände in der Schweiz»). Zürich 2007.