Gemeindearchive

Grundlagen der Gemeindearchive

Blick ins Gemeindearchiv von Marthalen um 1950

Gemäss Zürcher Archivgesetzgebung sind die Gemeinden verpflichtet, eigene Archive zu führen. Diese Regel entspricht dem Prinzip der Gemeindeautonomie. Das Staatsarchiv berät und beaufsichtigt die Gemeinden bei der Wahrnehmung dieser Aufgabe.

Die Zusammenarbeit des Staatsarchivs mit den heute ca. 600 Zürcher Gemeindearchiven besteht schon seit über hundert Jahren. Ein Reglement von 1877 verpflichtete die Gemeinden erstmals, ein Exemplar ihrer Archivinventare im Staatsarchiv niederzulegen; ein Reglement von 1887 unterstellte die Gemeindearchive in archivischen Belangen der Aufsicht des Staatsarchivs.

Führer durch die Bestände der Zürcher Gemeindearchive aus der Zeit vor 1798

2006 wurde der vom damaligen Staatsarchivar Otto Sigg bearbeitete «Gemeindearchivführer» publiziert. Präsentiert werden darin die Archivalien sämtlicher Zürcher Gemeindearchive, die vor 1798 entstanden sind.

Download einzelner Kapitel (stark reduzierte Bildqualität):

Unter www.zuerich-geschichte.info ist eine Internetversion des Gemeindearchivführers mit zusätzlichen Suchmöglichkeiten greifbar.

Archivverzeichnisse der Zürcher Gemeinden seit 1887

Seit 1887 werden Doppel der Archivverzeichnisse aller Zürcher Gemeinden ins Staatsarchiv Zürich übernommen. Gegenwärtig sind dies ca. 7000 Verzeichnisse von 1000 Archivkörpern aus der Zeit von 1887 bis in die Gegenwart, die inzwischen auch in der Archivdatenbank zu finden sind:

Informationen zu Schimmel in Archiven und Bibliotheken

Das Thema Schimmelpilz ist in vielen Archiven und Bibliotheken immer wieder ein Thema. Am 7. und 8. November 2016 haben deshalb im Staatsarchiv zwei Informationsanlässe zum Thema Prävention von Schimmel und Umgang mit Schimmelpilzbefall stattgefunden. Die Präsentationen der Fachleute aus verschiedenen Berufen und Tätigkeitsfeldern stehen Ihnen nun zum Download zur Verfügung.